Das BIOTOPIA Lab Frühlingstagebuch

Do it yourself anleitung

Riecht und spürt Ihr es auch schon? Könnt Ihr es vielleicht schon sehen? Der Frühling kommt! Ihr habt es noch nicht bemerkt? Dann ist es aber höchste Zeit, dass Ihr nach draußen geht, um das Erwachen der Natur zu beobachten. Und wenn Ihr es doch schon ein bisschen gefühlt habt, dann lohnt es sich, einen genaueren Blick auf die aktuellen Vorgänge in der Natur zu werfen. Im Frühling gibt es so viel Spannendes zu entdecken!

Doch wo fängt man an, bei der Menge an faszinierenden Dingen, die man während dieser Jahreszeit draußen beobachten kann? Wie wäre es mit einem Frühlingstagebuch? Das passende Material dafür findet Ihr hier auf der Webseite. Lasst Euch davon inspirieren und entdeckt zusammen mit Eurer Familie oder Euren Freunden den Frühling!

Los geht’s - viel Spaß!


Auf einen Blick

  • Geeignet für Altersgruppe: ab 6 Jahren, evtl. in Begleitung einer erwachsenen Person

  • Besonders interessant für: Kinder und Jugendliche, Familien, Pflanzen-Fans und Hobbygärtner*innen, Naturforscher*innen und Weltentdecker*innen

  • Dauer: ca. 0,5-2 h pro Tag, Beobachtungen über mehrere Tage, Wochen oder Monate während des Frühlings möglich


Material

  • Gebraucht wird:

  • Notizheft, Schnellhefter oder Ordner

  • Ein paar passende BIOTOPIA Tagebuch-Seiten

  • Drucker & Druckpapier

  • Stifte zum Zeichnen und Malen

  • Eine Lupe, damit Ihr auch kleine Details sehen könnt

  • Zusätzlich empfehlenswert:

  • Eine feste Unterlage (z.B. ein Klemmbrett)

  • Kleber

  • Eine Kamera

  • Bestimmungsbuch oder Bestimmungs-App zur Artbestimmung
    (auf den jeweiligen Unterseiten haben wir Empfehlungen und Tipps für gute Bücher, Apps und Webseiten zusammengestellt)


Infoseiten und Vorlagen aus dem BIOTOPIA Lab

Auf diesen drei Seiten stellen wir Euch verschiedene Gruppen von  Lebewesen vor, die Ihr im Frühling besonders gut beobachten und erforschen könnt. Wir erzählen, wie Insekten den kalten Winter überstehen, welche Merkmale nützlich sind, um eine Pflanze zu erkennen und warum manche Vögel den Winter im warmen Süden verbracht haben und andere nicht. Außerdem gibt es auf jeder Seite spezielle Vorlagen für Euer Frühlingstagebuch, die Ihr Euch herunterladen und ausdrucken könnt, wenn Ihr die jeweiligen Tiere oder Pflanzen beobachten wollt.


Wie erstellt man ein Frühlingstagebuch?

Auf den drei Unterseiten zu Frühlingsblumen, Frühlingsinsekten und Frühlingsvögeln findet Ihr tolle Infos und Vorlagen für Euer eigenes ganz persönliches Frühlingstagebuch. Unsere Vorlagen für die Tagebuchseiten könnt Ihr Euch herunterladen und je nach Bedarf ausdrucken.
Wir haben verschiedene Vorlagen vorbereitet, sodass für jede Gelegenheit bestimmt etwas für Euch dabei ist. Druckt Euch einfach diejenigen Seiten aus, die Ihr braucht. Natürlich könnt Ihr auch ein ganz eigenes Frühlingstagebuch anlegen und müsst Euch nicht an unsere Druckvorlage halten.

Alternative

Das Frühlingstagebuch kann auch digital erstellt werden. Hierfür braucht Ihr ein Tablet, eine passende Notiz-App und einen Tablet-Stift.
So könnt Ihr das Frühlingstagebuch digital ausfüllen.

Schritt 1: Was möchtet Ihr heute entdecken?

Auf unseren Unterseiten findet Ihr eine große Auswahl an Dingen, die man im Frühling beobachten kann. Vielleicht wollt Ihr euch bei jeder Erkundungstour auf eines der unten aufgelisteten Themen konzentrieren, oder aber Ihr beobachtet zum Beispiel Insekten und Blüten gleichzeitig. Sucht Euch zunächst einmal eine Tagebuch-Vorlage aus, die Euch heute besonders interessant erscheint. Druckt diese aus oder öffnet sie in Eurer Notiz-App. Wenn Ihr nicht sicher seid, was Euch heute begegnen wird, nehmt am besten mehrere verschiedene Vorlagen mit.

Schritt 2: Was solltet Ihr über das ausgewählte Thema wissen?

Die Webseite bietet Euch einen Überblick über wichtige Informationen, die Ihr für Eure Erkundungstour wissen solltet. Lest Euch gerne die Inhalte des passenden Abschnitts durch, bevor Ihr in die Natur geht. Ihr könnt zum Beispiel erfahren, ab wann Ihr welche Pflanzen und Tiere beobachten könnt, was sie besonders macht und wieso sie wichtig für die Natur sind.

Schritt 3: Nach draußen gehen - Beobachten, Entdecken, Erforschen

Die erste Regel der Naturbeobachtung ist, dass man sich in die Natur begeben muss. Das bedeutet, auch abgelegene Orte aufzusuchen und oft vor die Tür zu gehen. Ganz wichtig ist es auch, Respekt vor der Natur zu haben. Echte Naturforscher*innen beobachten, ohne einzugreifen oder zu zerstören. Sie lernen von der Natur, indem sie einfach aufmerksam erforschen, was passiert.
Also packt Eure Sachen zusammen, zieht angemessene Kleidung an und startet Eure Frühlings-Entdeckungstour!

Schritt 4: Eure Beobachtungen festhalten

Ihr könnt das Frühlingstagebuch nach Lust und Laune gestalten. Ob Ihr Eure Naturbeobachtungen jeden Tag, ein paar Mal in der Woche oder wenige Male im Monat macht, bleibt ganz Euch überlassen.

Die Natur geht Ihren eigenen Weg. Seid also nicht traurig, wenn Ihr nicht alles findet, was Ihr Euch vorgenommen habt oder was hier auf der Webseite vorgestellt wird. Jede Pflanze hat ihre eigenen Ansprüche und wächst nicht überall. Einige Vögel und Insekten sind sehr selten und daher auch nicht überall zu finden. Haltet auf jeden Fall Augen und Ohren offen und freut Euch über die faszinierenden Vorgänge, die Euch draußen erwarten. Denn irgendetwas Spannendes gibt es überall zu entdecken!

Hier geht's zu den einzelnen Vorlagen und Themenseiten:

Alternative

Ganz freie Gestaltung des Frühlingstagebuchs: Wenn Ihr Euer Frühlingstagebuch ohne Vorlagen gestalten möchtet, benötigt Ihr nur ein Heft und Stift(e). Schreibt dann einfach Eure eigenen Beobachtungen und Gedanken auf, die Euch während Eurer Entdeckungstour auffallen. Auch wenn Ihr die Vorlagen verwendet, könnt Ihr jederzeit einige Seiten in Eurem Notizheft für eigene Gedanken freihalten. Habt Ihr z.B. schon einmal daran gedacht, ein Frühlings-Gedicht zu verfassen? Werdet kreativ und lasst Euch vom Frühling inspirieren!


Viel Spaß mit Eurem Frühlingstagebuch!

Erstellt von Luisa Huber, Amelie Heilmaier und Pepe Knapp






BIOTOPIA –
Naturkundemuseum Bayern
Botanisches Institut
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