Der moderne Ansatz von Identität ist ein Fächer aus vielen Aspekten, die jede/r selbst für sich vornimmt. Im Bewusstsein, dass der Begriff Identität oft missbräuchlich verwendet wird, hat das insgesamt zweijährige Programm die einzelnen Jugendlichen mit ihren Gedanken, Herangehensweisen und Gefühlen in den Mittelpunkt gestellt. Das Ziel: Trennendes erkennen und Gemeinsames sichtbar machen, um auf diese Weise die Basis für eine tragfähige Gesellschaft zu schaffen. Begleitet von YouthNet haben sich Jugendliche unterschiedlichster Herkunft und Religion intensiv mit Fragestellungen rund um ihre Identität auseinandergesetzt – darunter Münchner Schüler*innen genauso wie Geflüchtete.
Der erste sechsmonatige Teil des Programms rückte in Kooperation mit der Pinakothek der Moderne psycho-soziale Aspekte in den Fokus. Als inspirierende Grundlage diente dabei die Ausstellung „Living in one land, dreaming in another“ der Künstlerin Shirin Neshat.
Der zweite Teil des YouthNet-Programms fokussierte eine wissenschaftliche Herangehensweise an das Thema Identität und fand in Kooperation mit BIOTOPIA Lab und dem Institut für Humangenetik der TUM, Klinikum rechts der Isar statt.